Raphaela Heitmann

Ich glaube daran, dass wir uns verändern können. Nicht weil wir müssen, sondern weil wir es wollen. Weil da etwas in uns ist, das mehr Leben will. Mehr Ausdruck. Mehr Freiheit. Mehr von dem, was wirklich wahr ist.
Das habe ich an mir selbst erlebt. Als meine Söhne klein waren, habe ich angefangen zu hinterfragen. Was bedeutet Beziehung wirklich? Was brauchen Kinder, was brauche ich? Was braucht das Miteinander? Diese Fragen haben mich auf einen Weg gebracht, der mein ganzes Leben verändert hat.
Ich habe gelernt, dass echte Veränderung von innen kommt. Dass ich aus meinem eigenen inneren Antrieb heraus extrem viel bewegen kann. Dass Lebendigkeit, Freude und Weisheit schon immer in mir da war. Dass ich mich nur erinnern musste. Zurück zu dem, was ich schon wusste, bevor mir die Welt es anders beigebracht hat.
Dieser Weg ist die Grundlage dafür, wirklich nach außen zu wirken. In meinen Beziehungen, in meiner Arbeit, in der Welt. Inner growth for outer action.
Meine Beziehung zur Natur hat sich dabei sehr verändert. Anstatt als Tourist mir die Erde anzuschauen und von der Erde zu zehren, verstehe ich immer mehr, was es heißt, wirklich ein Teil zu sein. In Kontakt mit der Natur, der Erde, dem Kosmos zu sein, zuzuhören und von ihr zu lernen, meine Dankbarkeit auszudrücken, in ein Miteinander zu kommen.
In dem Maß, in dem wir uns von der Natur entfernt haben, haben wir auch den Kontakt zu uns selbst verloren. Der Weg hin zur Verbindung mit der Erde ist ein Weg weg davon, die Erde zu extrahieren.
Auf diesem Weg forsche ich auch immer tiefer, was heute heißt eine Frau zu sein, die sich an ihre Wurzeln erinnert. Eine Frau, die tief mit ihrer eigenen Weisheit und Lebenskraft verbunden ist. Die aus ihrer Mitte heraus führt, nicht aus Druck oder Erwartung. Die weiß, dass sie zur Erde gehört, und die das lebt.
Mein beruflicher Weg begann mit einem BWL Studium, das mir Struktur und ein Verständnis für Systeme gegeben hat. 2015 habe ich meine Coaching Ausbildung absolviert und mich seitdem kontinuierlich weitergebildet, in NARM, systemischem Coaching, Eltern Coaching bei TransParents, Qi Gong, Tantra und im Bereich kollektives und transgenerationales Trauma bei Thomas Hübl. Ich bin gereist, habe Seminare besucht und mich von internationalen Vorbildern inspirieren lassen. Begleitung zu suchen ist eine Ressource. Es braucht Mut, hinzuschauen und sich auf den Weg zu machen. Ich setze mich mit einer more than human world auseinander und lasse mich von vielem inspirieren, was weit über klassische Coaching Ansätze hinausgeht.
Seit 30 Jahren spiele ich Geige in verschiedenen Symphonieorchestern. Musik ist für mich das, was Sprache manchmal nicht erreicht. Beim gemeinsamen Musizieren erlebe ich so viel Freude und Gemeinschaft und bin immer wieder begeistert, wie aus so vielen Einzelstimmen ein harmonisches Ganzes wird.
All das trägt meine Arbeit. Die tiefe Überzeugung, dass wir mehr sind als unsere Muster. Und dass es möglich ist, sich an unsere Natur und den Kontakt zu Erde zu erinnern.
Dazu diverse Seminare zu Selbstwirksamkeit, Körperintegration, Feminine & Masculine Qualities, Art of Connection, Verbindung zur Erde und Anbindung ans Universum.
Menschen, die mich auf meinem Weg inspiriert haben
Lehrer:innen, Denker:innen und Initiativen, die meine Arbeit und meinen Blick auf die Welt geprägt haben — eine fortlaufende Verbindung zu einer „more than human world“.